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Wielands dichterisches Programm anhand des "Oberon" und "Klelia und Sinibald"
Spara

Wielands dichterisches Programm anhand des "Oberon" und "Klelia und Sinibald"

pocket, 2011
Tyska
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Bayerische Julius-Maximilians-Universit t W rzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit diesen Worten leitet Wieland sein Versepos Oberon ein und verweist damit zugleich auf die Tradition desselben. Genau wie die gro en epischen Vorbilder der Zeit - genannt seien hier unter anderem Homer und Vergil - bedient sich Wieland des Anrufs der Musen, welche ihm den Hippogryfen, das Sinnbild dichterischer Fantasie satteln sollen, um noch einmal mit ihm ins "alte romantische Land" - romantisch steht hier f r das "katholische Mittelalter im Gegensatz zum klassischen Altertum"2 - zu fliehen. Dass Wieland hierbei die Worte "noch einmal" ( ) w hlt ist nicht verwunderlich, denn auch er hat nach seiner Arbeit am Agathon erkannt, dass der Roman - wie es Blankenburg treffend formuliert - "der legitime Erbe des alten Epos werden k nnte."3 Dennoch h lt er am Traum eines "Epos en miniature"4, wenn das "gro e Epos im 18. Jahrhundert schon keinen echten Lebensgrund mehr hat"5, fest. So unternimmt er noch zweimal mit Idris und Zenide, als auch mit dem Neuen Amadis den Versuch, ein scheinbar vollg ltiges Epos zu schaffen, bevor ihm 1780 mit dem Oberon die Verwirklichung dieses Traumes gelingt. Noch ein letztes Mal also macht er sich mit seinem gefl gelten Dichterross auf den Weg, bevor der Roman - eine Gattung der sich Wieland selbst sp ter verst rkt zuwendet - seine Nachfolge antreten darf.Betrachtet man die Anfangsworte des Oberon jedoch vor dem Hintergrund des letzten der Versepen Wielands Klelia und Sinibald - auf das im weiteren Verlauf noch explizit eingegangen wird - ergibt sich eine etwas andere Interpretation. Nun hei t es: Noch ein letztes Mal soll das gefl gelte Dichterross ihn auf seine Schultern nehmen und mit ihm ins "alte romantische Land" fliehen, bevor in Klelia und Sinibald eine Absage an den Oberon mit seiner M rchenhaftigkeit formuliert und ein v llig neues dichterisches Progra
ISBN
9783640830817
Språk
Tyska
Vikt
45 gram
Utgivningsdatum
2011-02-15
Sidor
24