In Amerika heit es "e;Networking"e; und gilt als professionell. In Deutschland heit es "e;Vitamin B"e; und hat den Beigeschmack von Klungelei und Vetternwirtschaft. Karriereberater Kevin Trost zeigt in diesem Buch, warum die Deutschen so ein gespaltenes Verhaltnis zu Kontakten haben - und warum sie es trotzdem brauchen. Trost unterscheidet zwischen dem oberflachlichen Visitenkarten-Tausch (den Deutsche hassen) und dem Aufbau echter "e;Belastungsnetzwerke"e;. Er erklart, dass in der deutschen Wirtschaft Vertrauen und fachliche Tiefe wichtiger sind als Smalltalk-Charme. Das Buch bietet eine Anleitung zum "e;ethischen Netzwerken"e;. Trost zeigt, wie man als Introvertierter Kontakte knupft, ohne sich anzubiedern, und wie man Gefallen einfordert, ohne bedurftig zu wirken. Er entlarvt den Mythos der Meritokratie: Leistung allein reicht nicht, jemand muss sie auch sehen. Ein pragmatischer Guide, um Turen zu offnen, die offiziell gar nicht existieren.