Was im Sommer begann, lasst sich nicht mehr verbergen. Der Ferienhof wird zur Buhne eines Spiels, das langst keine Unschuld mehr kennt. Hinter verschlossenen Turen, in dunklen Gangen und stillen Zimmern verschieben sich Machtverhaltnisse. Beobachten wird zur Versuchung, Wissen zur Waffe. Wer sieht, wei mehr und wer wei , kontrolliert. Daniel verliert sich zunehmend in der Lust des heimlichen Blicks und uberschreitet Grenzen, die sich nicht mehr ruckgangig machen lassen. Sandra spielt mit Nahe und Einfluss, Jennifer entdeckt Seiten an sich, die sie lange verdrangt hat. Katrin, gefangen zwischen Reue und Begehren, gerat immer tiefer in ein Netz aus Abhangigkeit und Kontrolle. Beziehungen werden bruchig, Loyalitaten auf die Probe gestellt. Je hei er die Nachte, desto gefahrlicher das Schweigen. Was verborgen bleibt, wirkt starker als alles Offene. Und nicht jeder, der beobachtet, bleibt unbeteiligt. Band 3 der Reihe Sommer ohne Grenzen erzahlt von Voyeurismus, Macht und der Frage, was geschieht, wenn niemand mehr wegsehen kann.