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Uber die Notwendigkeit der Reform des Mordtatbestandes
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Uber die Notwendigkeit der Reform des Mordtatbestandes

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Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Jura - Strafprozessrecht, Kriminologie, Strafvollzug, Note: 15, Eberhard-Karls-Universitat Tubingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Mord und Totschlag gelten durch die Vernichtung des menschlichen Lebens wohl unbestritten als die schlimmste Straftat, die dem deutschen Strafrecht bekannt ist. Nicht zuletzt daher hat nahezu keine Norm im StGB in den letzten Jahrzehnten fur so viel Aufsehen gesorgt, wie die des Mordes in 211 StGB1. Dies mag einerseits daran liegen, dass die gegenwartige Fassung des 211 immer noch die Grundintention des Gesetzes zur Anderung des Reichsstrafgesetzbuches von 1941 enthalt und damit noch immer einen Tatertypus beschreibt und dessen Gesinnung bestraft, was mit dem modernen Strafrechtsverstandnis nicht mehr vereinbar ist. Andererseits sorgt der Mordparagraph aber auch in der Bevolkerung immer wieder fur Aufregung, da der Unterschied zwischen Mord und Totschlag fur den juristischen Laien immer noch ma geblich vom Uberlegungsmerkmal abhangt und damit vor allem die zeitigen Freiheitsstrafen des Totschlages gem. 212 auf gro es Unverstandnis in der Gesellschaft sto en. Nicht zuletzt aufgrund der uberwiegenden Uberzeugung der Bevolkerung, der "e;Morder"e; solle die "e;hochstmogliche Strafe"e; erhalten und "e;fur immer weggesperrt"e; werden, als auch aufgrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 21.06.1977, welches den Mordparagraphen und die lebenslange Freiheitsstrafe grundsatzlich fur verfassungsgema erklarte, hat wohl die seit nunmehr 70 Jahren wahrende Reformdiskussion keinen Niederschlag im Bundesgesetzblatt gefunden. Auch der letzte Reformentwurf des Bundesjustizministeriums im Jahre 2016, welcher in Anlehnung an den zuvor vom damaligen Bundesjustizminister Heiko Maas und einer Expertengruppe zur Reform der Totungsdelikte gefertigten Abschlussbericht entworfen wurde, konnte sich nicht durchsetzen. Die Reform des Mordtatbestandes erscheint aber nicht nur angesichts der langst uberfalligen, aber wohlgemerkt eher symbolischen, notwendigen "e;Abschaffung der Nazi-Terminologie"e; dringend erforderlich, sondern vor allem aufgrund zahlreicher inhaltlicher Unstimmigkeiten.
ISBN
9783346731920
Språk
Tyska
Utgivningsdatum
2022-09-28
Tillgängliga elektroniska format
  • PDF - Adobe DRM
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