Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 2,0, Universitat zu Koln (Institut fur Medienkultur und Theater), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit beschaftigt sich mit den Suchmaschinen als moderne Gatekeeper. Wissen ist Macht, doch wer hat die Macht, dieses Wissen zu vermitteln? Dies ist eine essentielle Frage, welche als Grundlage dieser Arbeit dient. Bezuglich der Frage wird davon ausgegangen, dass die Offentlichkeit auf fremde Hilfe angewiesen ist, welche als Vermittler von Informationen dient und durch Massenmedien beschrieben werden kann. Diese Massenmedien beinhalten die Fahigkeit, die Offentlichkeit mit Wissen zu versorgen. Derartig wurden bereits in der Antike durch Mundpropaganda verschiedenste Informationen ausgetauscht. Mundpropaganda wird von Martin Korenjak sogar als das "e;wohl wichtigste und effektivste Massenmedium"e; der antiken Zeit charakterisiert. Massenmedien werden jedoch heutzutage anderweitig definiert, Zeitungen gelten beispielsweise als solche. Diese entfalteten sich erstmals Mitte des 15. Jahrhundert und ubernahmen die Aufgabe der Informationsverbreitung. Weiter entwickelte sich das Internet und die darin enthaltenen Suchmaschinen, wodurch eine Moglichkeit fur die Offentlichkeit entstand, jederzeit und allerlei Arten von Wissen aufzurufen. Werden Suchmaschinen und Zeitungen im Hinblick auf die Informationsbeschaffung miteinander verglichen so fallt auf, dass Zeitungen seitlich begrenzt sind und somit nicht eine uberma ige Anzahl an Informationen, wie es bei einer Suchmaschine der Fall ist, bieten konnen. Daruber hinaus ist eine Zeitung bezuglich einer Suchmaschine nicht von solch einer Aktualitat und Verfugbarkeit gepragt. Dementsprechend muss eine Zeitung tagtaglich die wichtigsten Ereignisse fur ihre Ausgabe auswahlen. Wird nun ein Ruckschluss auf die einleitende Frage gezogen, kann sich damit befasst werden, wer die Macht besitzt zu entscheiden, welches Wissen in der Zeitung ubernommen wird.