Die Welt beginnt vor Ort. In Hafenstadten, Handelszentren und Hauptstadten liegt das auf der Hand. Wie aber verhalt es sich mit globalen Verbindungen und Verflechtungen, wo man sie eher nicht erwartet und lange Zeit nicht gesucht hat - im Binnenland, in Territorien ohne Kolonien, auf dem Land, im Dorf? Solche Fragen bringen Landes- und Globalgeschichte zusammen. Lasst sich also auch die Geschichte Schwabens als Globalgeschichte erzahlen? Anhand verschiedener Beispiele von der Antike bis heute gehen die Beitrage aus Archaologie, Geschichts- und Kulturwissenschaft dieser Frage nach. Sie zeigen, dass Mobilitat und Migration, Weltwissen und koloniale Verstrickung, Kulturtransfers und wirtschaftliche Verflechtungen in der Region auf eine lange Geschichte zuruckblicken.