Marie Theres Fögens Rekonstruktion der Ursprungs- und Entwicklungsmythen des römischen Rechts ist "pures intellektuelles Vergnügen" (FAZ).
Seit Jahrhunderten greift die Rechtsgeschichte für die Anfänge des institutionalisierten Rechtswesens auf selbstgeschaffene Mythen zurück. Der Entschlüsselung dieser Ursprungsmythen ist Marie Theres Fögens Buch gewidmet. Ihr geht es darum, aus den Erzählungen des Livius, Dionysios von Harlikarnass, Diodor, Cicero und anderer zu rekonstruieren, welches Bild die Römer sich von der Entstehung und Evolution ihres Rechts gemacht haben. Die einschlägigen Erzählungen, von der modernen Historiographie weitgehend verworfen, wirken literatur- und kunstgeschichtlich bis heute nach.
Fögens reich illustriertes Buch lädt den Leser zur "Befehlsverweigerung", zur Aufhebung der Trennung von Fakten und Fiktionen ein und eröffnet ihm damit die "verlockende Chance, zu erfahren, wie die Römer sich erklärten, was wir so gerne wüssten".
Pressestimmen:
"Wer sich für die Entstehung dieses - oder überhaupt eines - Rechtssystems interessiert, sollte sich das hier gebotene intellektuelle Vergnügen nicht entgehen lassen."
Wilfried Nippel in der Süddeutschen Zeitung
"Staunt, Buchhändler: Geisteswissenschaft als pures intellektuelles Vergnügen!"
Patrick Bahners in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Die Autorin
Dr. Marie Theres Fögen ist Juristin. Sie lehrt und forscht als Ordinaria für Römisches Recht an der Universität Zürich und ist Direktorin am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main.