Die jahrlichen ODA-Gesamtauszahlungen Osterreichs unterliegen in der Regel Schwankungen, was sich z.T. daraus erklart, dass Osterreich nicht uber ein globales EZA-Budget verfugt. Die Verwaltung des EZA-Programms ist weiterhin zwischen einer Reihe von Bundesministerien und Gemeindeverwaltungen aufgesplittert. Ein Problem ist das Fehlen einer Globalstrategie, die alle von Osterreich den ODA-Leistungen zugerechneten Ausgaben mit einem klar festgelegten Katalog von Entwicklungszielen verknupft. Derzeit werden von Osterreich drei Komponenten - geforderte Exportkredite, Fluchtlingshilfe in Osterreich und indirekte Studienplatzkosten -, die nicht primar Entwicklungszielen dienen, als ODA-Leistungen verbucht.