Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Padagogik - Allgemein, Note: 1,0, Universitat Augsburg (Philosophisch-sozialwissenschaftliche Fakultat), Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt verschiedene Basiskompetenzen, die wichtig sind, um eine padagogische Veranstaltung erfolgreich zu gestalten und innerhalb dieser mit Menschen und vor allem mit Gruppen von Menschen zu arbeiten. In dieser Arbeit soll es um verschiedene Faktoren gehen, die hierbei zu beachten sind. Der klientenzentrierte oder auch personenzentrierte Ansatz nach Rogers gehort zum Bereich der humanistischen Psychologie. Nach Rogers Studien und Erfahrungen kam er zu der Einsicht, dass die Beziehung zwischen Klient*in und Therapeut*in entscheidend ist, weshalb er sie als Fundament der Beratung bezeichnet. Rogers ist au erdem der Ansicht, dass Beratungen, die darauf abzielen, die gegenubersitzende Person direktiv zu behandeln, also ihr Ratschlage oder Vorschriften zu geben, nur wenig fruchten. Diese direkte Vorgehensweise konnte bei Klienten keine nachhaltigen Veranderungen bewirken, sondern wurde sie eher von seinem oder ihrer Berater*in abhangig machen. Er spricht in seinem Konzept daher von Nichtdirektivitat. Es geht vorrangig darum, dem oder der Klient*in ein Gefuhl der Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Es ist wichtig, dass Klienten sich akzeptiert fuhlen. Au erdem hebt Rogers die Selbstverantwortlichkeit der Klienten hervor. Der oder die Klient*in muss imstande sein, eigene Entscheidungen fur sich zu treffen und eigene, individuelle Erfahrungen zu machen. Der oder die Berater*in hat vorrangig die Aufgabe, den Klienten einfuhlsam entgegenzukommen und sie keineswegs zu verurteilen. Es gehort jedoch nicht zur Aufgabe des Beratenden, dem oder der Klient*in Verantwortung abzunehmen, sondern er*sie soll sie dabei unterstutzend begleiten, fur sich und sein Handeln Verantwortung zu ubernehmen.