Essay aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz, Veranstaltung: Seminar Mediennutzung und -wirkung/ Audiovisuelles Publizieren, Sprache: Deutsch, Abstract: In Krisenzeiten, wie beispielsweise wahrend der Covid-19-Pandemie, ist eine erfolgreiche Kommunikation wissenschaftlicher Erkenntnisse an die nicht wissenschaftliche Bevolkerung unabdingbar fur eine Orientierung dieser an wissenschaftlichen Empfehlungen und das Einhalten der daraus abgeleiteten politischen Manahmen. Diese Kommunikation wird jedoch durch die zunehmende Verbreitung von Falschinformation in den Medien gefahrdet. Betroffen sind dabei vor allem soziale Medien wie Instagram, Twitter oder Telegramm, in denen sich fehlerhafte, deutlich von den wissenschaftlichen Erkenntnissen abweichende Informationen mit teilweise verschworungsideologischen Elementen schnell verbreiten. Derweil stellen soziale Medien laut dem Reuters Institute Digital News Report 2019"e; eine immer wichtigere Informationsquelle fur viele Menschen dar. Aus diesem Grund bezeichnete die Weltgesundheitsorganisation die Informationslage um die Corona-Pandemie schon im Februar des Jahres 2020 als Infodemie"e;, welche es der Bevolkerung erschwere, zwischen wissenschaftlich fundierter und fehlerhafter Information zu unterscheiden. Problematisch sind hier zum einen mutwillig verbreitete Falschinformationen, zum anderen aber auch Falschinformationen, die unwissentlich von Nutzer*innen verbreitet werden, ohne ihren Wahrheitsgehalt vorher zu uberprufen. Im Folgenden wird die These, dass Personen, die sich einen Groteil ihrer Informationen uber Social Media Plattformen beschaffen, starker dazu neigen, Falschinformationen und Verschworungstheorien zu glauben und zu vertreten, diskutiert.