Das Buch fuhrt am Beispiel der Dusseldorfer Bibelhandschriften des 9. bis 15. Jahrhunderts, die aus Klostern und Stiften am Niederrhein stammen, in die handschriftliche uberlieferung der Bibel im Mittelalter ein. Eine Besonderheit dabei ist, dass diese 18 Handschriften zweifach beschrieben werden: im I. Teil allgemeinverstandlich fur Interessierte und Freunde des alten Buches, versehen mit historischen und handschriftenkundlichen Erlauterungen und einigen Beigaben; im II. Teil als Quellen fur Wissenschaftler zahlreicher Fachgebiete und methodisch nach den international anerkannten Richtlinien der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Aufschlussreich ist das Lesen beider Beschreibungen derselben Handschrift, um die Methoden kennenzulernen, die zu den Ergebnissen moderner wissenschaftlicher Handschriftenforschung fuhren. Das Buch kann auch als eine Art Einfuhrung in die mittelalterliche Handschriftenkunde gelten. Auf Bildmaterial wird verwiesen.