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Hundert Jahre an der Schnittstelle von Chemie und Physik
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Hundert Jahre an der Schnittstelle von Chemie und Physik

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Das Fritz-Haber-Institut, vor hundert Jahren als Kaiser-Wilhelm-Institut fur physikalische Chemie und Elektrochemie gegrundet, gehort zu den traditionsreichsten und renommiertesten Instituten der Max-Planck-Gesellschaft. Zahlreiche Nobelpreistrager haben an ihm gewirkt und bis heute wird dort wissenschaftliche Spitzenforschung betrieben. Daruber hinaus ist das Institut aber nicht nur ein Ort wissenschaftlicher Exzellenz und Produktivitat gewesen, seine hundertjahrige Geschichte ist auch auch aufs engste mit der deutschen Geschichte im zwanzigsten Jahrhundert verknupft. So spielte es eine zentrale Rolle in der deutschen Giftgasforschung und der chemischen Kriegsfuhrung des Ersten Weltkrieges. In den Jahren der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft war es besonders von den rassistischen Vertreibungsmanahmen betroffen und firmierte als nationalsozialistischer "Musterbetrieb." Schlielich musste es sich wahrend des Kalten Krieges in der Frontstadt Berlin behaupten. Anlasslich seines hundertjahrigen Grundungsjubilaums wird in der vorliegenden Publikation, als Ergebnis eines dreijahrigen interdisziplinaren Forschungsprojekts, die gleichermaen glanzvolle wie widerspruchliche Geschichte des Instituts dokumentiert und ein exemplarischer Einblick in die moderne Wissenschaftsgeschichte mit ihren Wechselwirkungen zu Gesellschaft und Politik gegeben.
ISBN
9783110239140
Språk
Tyska
Vikt
1012 gram
Utgivningsdatum
2011-10-17
Förlag
de Gruyter
Sidor
340