Die Ermittlung des durch systematischen Abrechnungsbetrug verursachten Vermogensschadens stellt die Rechtspraxis vor massive Probleme, da hierfur die Aufklarung abertausender Abrechnungspositionen erforderlich sein kann. Seit mehr als drei Jahrzehnten behelfen sich Staatsanwaltschaften und Gerichte daher damit, lediglich eine Stichprobe an Positionen zu untersuchen und das Ergebnis anschlieend mittels mathematisch-statistischer Methoden hochzurechnen. Der Autor analysiert die Notwendigkeit dieser Vorgehensweise und misst diese an den verfassungs- und einfachrechtlichen Anforderungen an das Strafverfahren.