Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Pflegewissenschaft - Pflegemanagement, Note: 1,0, Fliedner Fachhochschule Dusseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Kompetenzorientierung ist in der generalistischen Pflegeausbildung unerlasslich. Der hohe Stellenwert der Kompetenzorientierung ist unter anderem in dem Gesetz zur Reform der Pflegeberufe von 2017 (Pflegeberufereformgesetz - PflBRefG), der Ausbildungs- und Prufungsverordnung fur die Pflegeberufe von 2018 (PflAPrV) und den Rahmenlehrplanen der Fachkommission von 2019 bemerkbar. Zu den Ausbildungszielen (PflBRefG 5) gehort die "e;selbststandige, umfassende und prozessorientierte Pflege [...] auf Grundlage von fachlichen und personalen Kompetenzen, einschlielich der zugrunde liegenden methodischen, sozialen, interkulturellen, und kommunikativen Kompetenzen und der zugrundeliegenden Lernkompetenz sowie der Fahigkeit zum Wissenstransfer und zur Selbstreflexion"e; (PflBRefG 5). Diese Kompetenzen sind nach 2 PflAPrV im theoretischen und praktischen Unterricht zu vermitteln. Die Auszubildenden sollen befahigt werden, "e;auf Grundlage fachlichen Wissens und Konnens sowie auf der Grundlage allgemein anerkannten Standes [...] berufliche Aufgaben zielorientiert, und selbststandig zu losen, sowie das Ergebnis zu beurteilen"e; (2 PflAPrV). Dabei ist im Unterricht die Entwicklung der personalen Kompetenz sowie der Sozialkompetenz und der Selbststandigkeit zu fordern (2 PflAPrV). Sowohl die Zwischenprufung als auch die Abschlussprufungen (mundlich, schriftlich, praktisch) sollen mittels komplexen, alltagsnahen Fallsituationen, in verschiedenen Versorgungskontexten, durchgefuhrt werden (7,14,15,16 PflAPrV). Sie sind ausgerichtet an Kompetenzen, die in den Anlagen 1-4 der PflAPrV zu finden sind.