Die vorliegende erste, auf zahlreichen Archivquellen basierende Monografie uber Franz Fickers Asthetik untersucht die Theorie des institutionell wichtigsten Universitatsasthetikers der osterreichischen Monarchie des Vormarz aus zwei Gesichtspunkten: institutionell als Bestandteil der osterreichischen Universitatspolitik und ideell als Bestandteil der Geschichte der mitteleuropaischen Asthetik. Sie stellt drei Instrumente (Studienplane der philosophischen Studien, Konkursprufungen und Lehrbucher) dar, die der Wiener Hof in der Restaurationszeit zur Regelung der Universitatsasthetik benutzt hat, beschreibt den Inhalt und die Quellen von Fickers Asthetik-Vorlesungen und Lehrbuchern und gliedert sie in die Geschichte der Asthetik ein.