Christian Gerhartsreiter aus dem oberbayerischen Siegsdorf hatte einen Traum: Er wollte jemand sein. Also ging er in die USA und wurde "e;Clark Rockefeller"e;. Jahrelang bewegte er sich in den hochsten Kreisen von Boston und New York, heiratete eine reiche Geschaftsfrau und sammelte abstrakte Kunst (die er selbst malte und als Rothkos ausgab). Niemand fragte nach seinem Ausweis, denn einen Rockefeller fragt man nicht. Dies ist die unglaubliche Geschichte eines Mannes, der Identitaten wechselte wie Hemden vom Filmemacher zum Adligen, zum Chirurgen, zum Erben. Es ist eine psychologische Studie daruber, wie leicht sich die High Society blenden lasst, wenn man ihr genau das Spiegelbild vorhalt, das sie sehen will. Ein Krimi uber die Kunst der absoluten Verstellung.