Nicht nur Dietrich Bonhoeff er hat es erfahren, sondern auch Hilde Domin, Mahatma Gandhi oder Nelson Mandela sowie viele ganzlich unbekannte Menschen: In der dunkelsten Zeit ihres Lebens und sogar angesichts des Todes spurten sie die Gewissheit, dass sie getragen sind, dass da etwas ist, das sie halt. Aber mussen wir erst in existenzielle Not geraten, um Ahnliches zu erfahren? Ist es nur eine besondere "e;Gnade"e;, die solchen Menschen widerfahrt, oder kann sich jeder dieser Erfahrung offnen? Was tragt uns wirklich durchs Leben? Das vorliegende Buch geht diesen Fragen auf den Grund. Dabei geht es um ein praxisorientiertes Nachdenken uber solche Zeugnisse - und die Erkenntnis, dass diese haufiger zu finden sind, als es uns oft erscheint. Und bei Weitem nicht nur in Extremsituationen anzutreffen ist. Jedes Kapitel endet mit einigen Fragen und weiterfuhrenden Uberlegungen, die zum eigenen Tun einladen. So wird es Leserinnen und Lesern moglich, selbst zu erfahren, dass sie Getragene sind - und zu einem Vertrauen finden konnen, das sie durch ihren Alltag begleitet.