Die Arbeit erortert die wesentlichen Probleme der Strafbarkeit von Marktmanipulationen, ein Thema, welches nicht zuletzt durch die Finanzmarktkrise und die Eurokrise in den Blickpunkt von Medien, Politik und Wissenschaft geruckt ist. Dabei wird die Entwicklung des Tatbestandes der Marktmanipulation nachvollzogen und die Tatbestandsmerkmale der 20a und 38 Abs. 2 WpHG dargestellt sowie die Verfassungsmaigkeit der Norm untersucht. Weiterhin werden die unterschiedlichen Formen der Einflussnahme auf den Borsen- oder Marktpreis eines Finanzinstruments erortert. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Darstellung des sogenannten Scalping. Es wird insbesondere aufgezeigt, dass eine abschlieende Definition des Scalping nicht moglich ist und unter welchen Voraussetzungen das Scalping unter den Tatbestand des 38 Abs. 2 WpHG subsumiert werden kann.