Konzentration heißt Sammlung, also das Gegenteil von Zerstreuung. Wenn sich ein Mensch auf etwas konzentriert, so sammelt er alle Kräfte und richtet sie auf den betreffenden Gegenstand. Durch diese Sammlung gibt er seinen Sinnen, seinen Gedanken, seinem Bewusstsein eine einheitliche Richtung und bringt Ordnung in sein Gedankenleben. Bei der Konzentration ist das Bewusstsein auf ein Objekt gerichtet. Die Konzentration wird zur Meditation, wenn sie auf das reine Subjekt in sich gerichtet ist. Der Betrachtende wird dann eins mit dem Gegenstande seiner Erkenntnis.InhaltsverzeichnisWer war Buddha?KarmaÜbungen nach der buddhistischen Geheim- und MoralphilosophieMeditationDer Intellekt als Erzeuger der IllusionWahre Erkenntnis und ScheinwissenÜbungenDie neun LeichenbetrachtungenDie durch Einsicht in den Körper erlangten FrüchteWeisheitssprücheSieben große Grundgesetze und LehrenEinige Fragen über Vedanta-PhilosophieDer Buddhismus und die Frauen