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Die Erinnerungen bleiben: Kriegserlebnisse meines Großvaters
Spara

Die Erinnerungen bleiben: Kriegserlebnisse meines Großvaters

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Zur jetzigen Zeit betrachten wir es alle noch als selbstverst ndlich, dass entweder unser Vater oder meiner Generation entsprechend unser Opa bei den verschiedensten Familienfeiern immer wieder, in Nostalgie verf llt und Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg auftischt. Angefangen von lustigen Anekdoten bis hin zu r hrenden und verst ndlicherweise auch traurigen Erz hlungen, spannt sich der Bogen. Den einen interessiert so etwas mehr, den anderen wieder weniger.Wenn ich solche Erz hlungen in den vergangenen Jahren, vorwiegend von meinem Gro vater, zu h ren bekam, dachte ich mir immer wieder, wie das wohl sp ter mal sein wird. Unsere Gro v ter werden nicht j nger und irgendwann wird mal keiner mehr leben, der diese Zeit unmittelbar erlebt hat. Irgendwann wird uns also keiner mehr solche Geschichten aus erster Hand erz hlen k nnen. Meine Bef rchtung ist jedenfalls, dass wir uns dann in einigen Jahren vielleicht berhaupt nur mehr in Bruchteilen an diese erlebten Geschichten unseres Gro vaters erinnern k nnen, geschweige denn, irgendwelche Details weitervermitteln k nnen. Unseren Kindern werden wir dann h chstwahrscheinlich nicht einmal auf die Frage antworten k nnen, wo denn deren Urgro v ter berhaupt im Zweiten Weltkrieg stationiert waren bzw. was diese im Krieg alles so erlebt haben. Ich denke hier zum Beispiel an die Enkelkinder meiner Generation, welche sicher nicht mehr die Gelegenheit bekommen werden, mit ihren Gro v tern zum Beispiel ber eine gelungene Flucht aus der franz sischen Gefangenschaft plaudern zu k nnen. Doch interessieren wird es sie vermutlich trotzdem.Mich hat diese Zeit, in der mein Opa so einiges erlebt hat, immer schon sehr interessiert. Ich vermute deshalb, weil man sich eigentlich gar nicht wirklich vorstellen kann, wie diesen Krieg so ein 19-j hriges "Kind" eigentlich erlebt hat. Verbrachte man diese Zeit in st ndiger Angst, f hlte man sich wie auf einem Lager der Pfadfinder, lediglich mit etwas Abenteuer versetzt, oder realisierte man den Krieg gar nicht als solchen?Immer schon wollte ich bis ins letzte Detail wissen, wo mein Opa eigentlich berall stationiert war, was er dort so erlebt hat, wie er sich dabei gef hlt hat und wie so ein "normaler" Tagesablauf eines Wehrmachtssoldaten im Kriegseinsatz ausgesehen hat.An einem Nachmittag Ende November 2006 begann ich meine Idee zu verwirklichen. Ich rief meine Gro eltern an und erz hlte ihnen mein Vorhaben. Opa sollte mir doch alle Erlebnisse aus seiner Kriegszeit erz hlen und einen chronologischen, zeitlichen Ablauf seiner Eins tze schildern. berdies bat ich ihn, alle noch vorhanden Unterlagen, Zertifikate usw. aus dieser Zeit und nat rlich auch Fotos zu suchen, um mir diese zu zeigen. Das Telefongespr ch dauerte nicht lange und kurze Zeit sp ter sa en wir schon beisammen, mit Zettel, Bleistift und einem Kassettenrekorder ausger stet, um alles festzuhalten. Der Zeitpunkt war gekommen und ich begann meinen Opa aber auch meine Oma mit Fragen zu durchl chern.
ISBN
9781521273654
Språk
Tyska
Vikt
127 gram
Utgivningsdatum
2017-05-01
Sidor
78