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Die Abwicklung des masseunzulänglichen Insolvenzverfahrens
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Die Abwicklung des masseunzulänglichen Insolvenzverfahrens

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Das Insolvenzrecht gehort zu dem Kernbestand der Regelwerke, die das Vertrauen der Rechtsgenossen in eine Rechtsordnung sichern. Es regelt die Bedingungen allseitiger Haftung eines Schuldners und steckt damit zugleich den Rahmen ab, innerhalb dessen die Glaubiger erwarten konnen, dass ihre Rechte in einer und durch eine Reorganisation und Sanierung des schuldnerischen Unternehmens gewahrt werden.

Die faktische Wirkung des Insolvenzrechts endet nicht an nationalstaatlichen Grenzen. Das Insolvenzverfahren ist nach seinem Anspruch auf universelle Geltung angelegt. In fast allen Mitgliedstaaten der Europaischen Union gilt heute als innerstaatliches Recht ein gemeinsames Recht grenzuberschreitender Insolvenzverfahren. Dieses gemeinsame europaische Recht strahlt auf die innerstaatlichen Reformbemuhungen aus - es hat Einfluss auf die Insolvenzgesetzgebung. Die innerstaatlichen Gesetzgebungen werden zudem von UNCITRAL-Modellgesetzgebungen beeinflusst. Die wissenschaftliche Diskussion geht zusehends auf die damit ausgelosten Konvergenzbewegungen ein; die Praxis bedarf rechtsdogmatischer Aufklarung uber die komplexer werdenden Regelungen des Insolvenzrechts und der Unterrichtung uber die Strukturen und Problemstellungen auslandischer europaischer und auereuropaischer Insolvenzrechte, auch und gerade in ihrer Wechselwirkung mit dem deutschen Recht.

Die Schriftenreihe der DZWIR ist ein Forum dieser Diskussionen. Sie wird in loser Folge monographische Untersuchungen zu Grundsatzfragen des deutschen, europaischen und internationalen Insolvenzrechts veroffentlichen. Damit leistet diese Schriftenreihe einen Beitrag ebenso zur rechtsdogmatischen Klarung von Streitfragen wie nicht minder zur Unterstutzung der europaischen Integration der nationalstaatlichen Insolvenzrechte.

ISBN
9783899497434
Språk
Tyska
Vikt
454 gram
Utgivningsdatum
2010-03-17
Förlag
de Gruyter
Sidor
193