Wie seine Effi Briest, hatte Theodor Fontane nicht das Bedurfnis, sich auszusprechen; seine Botschaften versteckte er zwischen den Zeilen seiner Dialoge. Um sie herauszulesen, wendet der Autor historische und biographische Forschung nach Wittgensteins Philosophie der naturlichen Sprache an. Dann liest man wie ein zeitgenossischer Insider und sieht zu, wie Fontane beim Schreiben Versteck spielt, seine Manuskripte wie Versteckplatze behandelt, die Erinnerungen an seine Eltern verfalscht, Bismarck mehrfach provoziert, hinter vier Romanen uber seine fruhverstorbene, uneheliche Tochter phantasiert, sowie seinen Todestag und Stunde lange im voraus wahlt.