
Der Senat Von ROM: Politische Kontinuität Und Wandel in Der Zeit Von 235 Bis 757
Der Senat von Rom entwickelte sich seit der hohen Kaiserzeit kontinuierlich weiter. Er verlor zwar seinen Einfluss auf au enpolitische und milit rische Entscheidungen und seine Beschl sse besa en auch nicht mehr eine allgemeine rechtliche G ltigkeit, doch der rege Kontakt zum Hof des Kaisers zeigt, dass er von politischer Bedeutung war. Er best tigte die Kaiser nach ihrer Erhebung durch das Heer im Amt und entschied ber ihre Ehrungen. Die Kaiser wiederum tauschten sich mit ihm ber innenpolitische und juristisch-administrative Themen aus. Zudem besa der Senat richterliche Befugnisse bei Hochverratsprozessen.
Mit der Absetzung des letzten westr mischen Kaisers kam mit einer Ausnahme kein Kaiser mehr nach Rom. Die Ostgotenk nige ben tigten allerdings den Senat, um ihre Herrschaft zu legitimieren und politisch-administrative Entscheidungen durchzusetzen.
Die Gotenkriege setzten vor allem der Senatorenschaft zu. Der Senat verlor daher seit dem sp ten 6. Jh. zunehmend an Bedeutung. Dennoch sprechen verschiedene Indizien daf r, dass er sich nicht aufl ste, sondern bis in die karolingische Zeit fortbestand.
Die verschiedenen Aktivit ten und Entscheidungen des Senats sowie die Besuche der Kaiser werden in mehreren Anh ngen bersichtlich zusammengefasst.
- Undertitel
- Politische Kontinuität und Wandel in der Zeit von 235 bis 757
- Författare
- Frank M. Ausbüttel
- ISBN
- 9783111355481
- Språk
- Tyska
- Vikt
- 640 gram
- Utgivningsdatum
- 2025-05-01
- Förlag
- De Gruyter
- Sidor
- 274
