
de Jure Naturae Et Gentium
Samuel Pufendorf (1632-1694) hat in "De jure naturae et gentium", dem wichtigsten Lehrbuch des Naturrechts seiner Epoche, seine Doktrinen von der persona moralis und von der Soziabilit t des Menschen ausf hrlich dargestellt und sie philosophisch, theologisch und historisch begr ndet. Diese Theorien, die f r die Sittlichkeit der b rgerlichen Gesellschaft in der Fr haufkl rung grundlegend sind, werden - nicht ohne Spannung - eingebaut in eine Staatslehre, die am Konzept der Souver nit t ausgerichtet ist. Es gab vor Immanuel Kant in Deutschland keinen Juristen und Philosophen, der politisch zentrale Begriffe wie Natur- und Menschenrecht, moralische Person und Toleranz so gr ndlich und so wirkm chtig bestimmt hat. An Pufendorf zu erinnern, st rkt die eigenen Traditionen. Rechtsstaatlichkeit muss so nicht als Belehrung von au en, sondern kann als autochthone, und somit als nat rliche Rechtsform aufgefasst werden - es gibt keine st rkeren Argumente f r die Stabilit t des Rechts, als wenn Naturrecht, regionales Recht und geschichtliches Recht zusammenfallen. Frank B hling legt in seinem Materialienband neben detailreichen Beitr gen zu Pufendorfs Biographie nun den Stellenkommentar zu den von ihm edierten acht B chern dieses Werkes (B nde 4.1 und 4.2 unserer Ausgabe) vor. Erg nzt durch ausf hrliche Indizees.
- Undertitel
- Teil 3: Materialien Und Kommentar
- Redaktör
- Frank Böhling
- ISBN
- 9783050031828
- Språk
- Tyska
- Vikt
- 10520 gram
- Utgivningsdatum
- 2014-08-27
- Förlag
- Walter De Gruyter
- Sidor
- 463
