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«Dass Haemmer und Herzen synchron erschallen»
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«Dass Haemmer und Herzen synchron erschallen»

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Dieses Buch beleuchtet Manifestationen des Topos Heimat in Romanen, Spiel- und Dokumentarfilmen aus den ersten zwei Jahrzehnten der DDR. Heimat bzw. Heimatsuche wird als kulturanthropologisches Konzept eingefuhrt, welches sich als ein individuelles, menschliches Grundbedurfnis auspragt. Die Autorin untersucht die Spannungen, die zwischen diesem individuellen Unterfangen und dem Konzept einer objektiven, sozialistischen Heimat, wie sie in der DDR definiert wurde, entstanden. Obwohl es ein Kernideal war, Individuum und Gesellschaft zu harmonisieren, konnten diese Spannungen in der DDR dennoch nie vollstandig gelost werden. In Werken von Autoren wie Hans Marchwitza, Anna Seghers, Karl-Heinz Jakobs und Werner Braunig sowie von Filmemachern wie Kurt Maetzig, Winfried Junge und Konrad Wolf untersucht die Autorin die jeweiligen Heimatkonzepte und zeigt unterschiedliche asthetische und thematische Herangehensweisen auf, die Konflikte zwischen individueller und staatlich-gesellschaftlicher Heimatsuche darzustellen. Diese reichen von Bejahung und Enthusiasmus aus den Anfangsjahren der Republik, uber das (An-)Erkennen von Konflikten und Missverhaltnissen in der sozialistischen Gesellschaft zu Beginn der 60er Jahre, bis hin zu Trauer und zum Abschied von der Utopie, insbesondere nach dem 11. Plenum des Zentralkomitees der SED im Jahr 1965.
Undertitel
Erkundungen zu Heimat in Literatur und Film der DDR der 50er und 60er Jahre
ISBN
9783035396805
Språk
Tyska
Utgivningsdatum
2014-12-02
Tillgängliga elektroniska format
  • Epub - Adobe DRM
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