Gegenstand dieses Buches ist, ob die vom Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) verfolgten Ziele tatsachlich erreicht werden konnen. Der Autor untersucht, ob die ESUG-Reform das Potential hat, Sanierung, Restrukturierung und Reorganisation zu starken, oder ob nach wie vor Liquidation und Zerschlagung an der Tagesordnung bleiben. Neben einer dogmatischen Einordnung der Verfahren nach 270a InsO und 270b InsO erortert er rechtliche und tatsachliche Probleme dieser Verfahren, wie zum Beispiel das Verhaltnis zwischen dem Aussteller der Bescheinigung und dem vorlaufigen Sachwalter, die Ausgestaltung und Auslegung der Bescheinigung, sowie die Veroffentlichung der Bestellung des Sachwalters. Daruber hinaus behandelt der Autor das Verhaltnis der beiden Verfahren zueinander und bewertet deren jeweiligen Vor- und Nachteile.