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Das Mittelalter

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Das finstere Mittelalter und seine Geheimnisse. Versuchen wir die Zeit etwas nachzugestalten. Im ersten Teil beschaftigen wir uns mit der Folter. Ein Mann steht unter Verdacht: Jetzt kommt nach mittelalterlichem Recht die Folter zur Anwendung - im Historischen Kriminalmuseum Rothenburg o.d. Tauber warten bereits Brandeisen, Streckbank und Trockener Zug auf den vermeintlichen Dieb. Wird er das Verbrechen gestehen - obwohl er seine Unschuld beteuert? Der zweite Teil gilt dem Aberglauben. Wie weit war dieser verbreitet? Fur unsere Vorfahren war die Angst vor Untoten ganz real. Das zeigt ein Blick unter die Erde: Mit Steinen beschwert, festgeschnurt, mit Glockchen im Grab oder enthauptet - die Indizien sind vielfaltig. Archaologen sind auf der Jagd nach den "e;lebenden Toten"e;. Dort lassen archaologische Funde ahnen, welche Angst unsere Vorfahren vor Untoten hatten - und welche Manahmen sie ergriffen, um sie im Grab zu halten. Aufhocker, Nachzehrer, Wiederganger - im Aberglauben unserer Vorfahren konnten die "e;lebenden Leichen"e; unterschiedliche Gestalten annehmen, um den Lebenden den Schlaf zu rauben. Noch heute halten sich solche Vorstellungen zum Teil hartnackig, auch in Teilen Europas. In manchen Gegenden Rumaniens sind alte Rituale zur Abwehr von Untoten bis heute lebendig. Doch auch in Grobritannien sind solche Fantasien prasent. Laut Umfragen glauben dort mehr Menschen an Gespenster als an Gott. Im dritten Teil wollen wir sehen, wie reich das Mittelalter an Verbrechen war. Besonders prominente Morde sollen hier naher beleuchtet werden. Die meisten historischen Mordfalle wurden kurz nach der Tat aufgeklart. Doch manchmal benotigt es Mittel der modernen Wissenschaft und Historiker, um herauszufinden, wie und warum jemand ermordet wurde. Wir untersuchen einige der groten ungeklarten unnaturlichen Todesfalle der Geschichte.

Författare
Walter Brendel
ISBN
9783966513951
Språk
tyska
Utgivningsdatum
2025-10-12