Der 13-jahrige Andreas wird in den pruden Mitt-60ern im Schwimmbad von einem erwachsenen Mann angesprochen und folgt ihm in ein verlassenes Haus. Schnell entsteht eine Beziehung zwischen den beiden, die anfangs leichtgewichtig und unbekummert erscheint. Andreas entwickelt unter Daniels Einfluss eine fruhe sexuelle Eigenstandigkeit. Seine Eltern sind wenig prasent und schauen uber verstorende Anzeichen hinweg. Seine Schulnoten schwanken; Lehrer reagieren irritiert. Daniel seinerseits befurchtet Konsequenzen aus dem, worauf er sich eingelassen hat; diese Angst ist nicht unbegrundet. Die beiden werden entdeckt. Daniel verschwindet uber Nacht. Andreas ist von der Situation vollkommen uberfordert. Er gerat in eine schwere Krise, seine schulischen Leistungen sacken rapide ab, er entwickelt eine Zwangsneurose. Niemand in seinem Umfeld fragt nach, was der Grund fur die auffallenden Veranderungen sein konnte. 25 Jahre spater sind alle seine Beziehungen gescheitert, die letzte nach einem Suizidversuch. Alle folgten demselben Muster und endeten aus dem gleichen Grund panische Verlassensangste. Bei einem Klassentreffen wird deutlich, welch fatale, traumatische Folgen die Erlebnisse mit Daniel hatten. Andreas sieht eine Moglichkeit, das Gewesene hinter sich zu lassen.