Masterarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich VWL - Sonstiges, Gottfried Wilhelm Leibniz Universitat Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, treibende Faktoren des Gender Pay Gaps im internationalen Rahmen zu untersuchen. Um dies zu bewerkstelligen, werden ausgewahlte Artikel aus Fachzeitschriften bzgl. ihrer Methoden und Ergebnisse kritisch erortert. Der Fokus hierbei liegt auf die Studien der EU und den USA. Die vorliegende Arbeit ist wie folgt strukturiert: Zu Beginn wird der Begriff Gender Pay Gap"e; naher definiert und dessen zwei Arten, der unbereinigte und bereinigte Gender Pay Gap, prasentiert und voneinander abgegrenzt. Im dritten Abschnitt dieser Arbeit wird der Gender Pay Gap im gesetzlichen Rahmen eingebettet und gepruft, inwiefern dieser aus rechtlicher Sicht seine Berechtigung hat. Der Hauptteil dieser Arbeit basiert auf drei unterschiedlichen empirischen Artikel, welche im vierten Abschnitt behandelt werden. Der erste Artikel beschrankt sich auf den Gender Pay Gap der USA und erforscht diesen mittels einer Blinder-Oaxaca Zerlegung, sowie einer Quantilsregression der Einkommensverteilung zwischen Frauen und Mannern. Der zweite Artikel handelt von dem Einfluss einer franzosischen Reformpolitik bzgl. der Elternzeit auf die Erwerbsbeteiligung, sowie Lohne von franzosischen Muttern, welcher mittels eines Differenzen-in-Differenzen Schatzers und des Propensity Score Matching ermittelt wird. Der Fokus des dritten Artikels liegt auf den internationalen Vergleich der unterschiedlichen Lohnstrukturen der Arbeitsmarkte, welche mittels der Dekompositionstechnik von Juhn et al. (1993) mit dem Gender Pay Gap im Einklang gebracht werden. Der funfte Abschnitt dieser Arbeit beschaftigt sich mit zusatzlicher Literatur, welcher weitere Facetten des Gender Pay Gaps beleuchtet. Schlielich wird im sechsten Abschnitt diese Arbeit mit einer Schlussbetrachtung beendet.