Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 2,0, Universitat Munster (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Aristoteles: Nikomachische Ethik, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Hauptziel dieser Hausarbeit ist, die Frage Wie ist Aristoteles Mesoteslehre aufgebaut und wie uberzeugend ist sie?"e; zu beantworten. Die von Aristoteles verfasste "e;Nikomachische Ethik"e; ist ein Werk, welches den/die Leser*in dazu anleiten soll, ein gutes Leben zu fuhren. Unser Handeln und Vorhaben orientiert sich stets an Zielen, wobei diese in ihrer Rangordnung unterschiedlich sind. An der Spitze dieser Ordnung steht das Gluck, auch bekannt als "e;eudaimonia"e;. Auf dieser Grundlage kommt Aristoteles zum Ende des ersten Buches der Nikomachischen Ethik zu folgendem Ergebnis: Man kann uber das Gluck sagen, dass es durch Tatigkeiten im Sinne der Gutheit zu erreichen ist. Die Gutheit sei fur ihn mit der Tugend (aret?) gleichzusetzen. Unsere Tugenden erhalten wir erst durch das tugendhafte Handeln. Jede Tugend besitzt allerdings eine Form des Uberma es und des Mangels, sie stellen extreme Formen der Tugenden dar. Beide Falle wirken sich jedoch negativ auf den Charakter aus. Zum Beispiel wird eine Person mit einem Uberma an Mut tollkuhn, mit einem Mangel an Mut feige. Deshalb soll der Mensch aus sich selbst heraus an die richtige Mitte zwischen den Extremen gelangen um tugendhaft zu handeln. Was diese Mitte ist und wie man sie erreicht, stellt Aristoteles mit der Mesoteslehre in seiner Nikomachischen Ethik dar.