Die EU nutzt vermehrt unilaterale Methoden im Bereich der Wirtschaftsregulierung um ihre Werte und Interessen uber ihre Grenzen hinaus zu verbreiten. Darf sie das uberhaupt und wird sie damit ihren eigenen Anspruchen gerecht? Unionsrechtsakte mit extraterritorialen Wirkungen zur Menschenrechtsforderung - wie bspw. die CSDDD - unterliegen volkerrechtlichen und unionsrechtlichen Vorgaben. Diese werden in der vorliegenden Arbeit dargestellt und die neuen Instrumente der globalen Menschenrechtsforderung auf ihre Vereinbarkeit mit den Vorgaben untersucht. Diese Arbeit analysiert moderne Regulierungsmethoden aus Sicht des klassischen Volkerrechts und verbindet dabei verschiedene Themengebiete.