Dieses Buch beschaftigt sich damit, ob, und wenn ja, inwieweit Feminismus und Mediation zusammenpassen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der weiblichen Sicht und der weiblichen Praxis der Mediation. Zentrale Begriffe der Mediation, wie Allparteilichkeit, Neutralitt und Freiwilligkeit werden unter die Lupe genommen und erweisen sich als nicht haltbar. Sofern von einem weiblichen Mediationsverstndnis und weiblicher Mediationspraxis ausgegangen wird, zeigt sich, dass sowohl der mnnlich gesetzte Rahmen der Mediation, als auch die mnnlich gesetzte Methode gesprengt wird. Dies fhrt dazu, dass Feminismus - selbst wenn nicht als solcher deklariert - und Mediation einander verstrken - gelebte weibliche Friedenspolitik.