Die Kultur sagt uns: Setze dir ambitionierte Ziele, messe deinen Fortschritt, strebe nach mehr. Als ware Wachstum nur dann legitim, wenn es messbar, strategisch und immer nach oben gerichtet ist. Doch was, wenn diese standige Jagd nach dem nachsten Ziel genau das ist, was uns erschopft-und uns von der Frage ablenkt, was wir eigentlich wollen, jenseits von Beweisen und Leistung?Dieses Buch untersucht die Psychologie hinter Zielsetzung und Ambition und warum das Ubernehmen von Corporate-Methoden ins private Leben oft mehr schadet als hilft. Es geht nicht um bessere Zielsysteme, sondern um das Verstandnis, warum wir glauben, dass unser Wert davon abhangt, wie hoch wir zielen. Warum fuhlt sich Stillstand wie Versagen an? Was passiert, wenn Ziele zu Verpflichtungen werden statt zu Wunschen? Und wie unterscheiden wir zwischen gesunder Ambition und dem inneren Zwang, uns standig beweisen zu mussen?Mit Einblick in Perfektionismus, Burnout und die Angst, nicht genug zu erreichen, bietet dieses Buch eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem, was Zielsetzung wirklich bedeutet und was passiert, wenn wir aufhoren, unser Leben wie ein Unternehmen zu fuhren. Es ist eine Einladung, die eigene Beziehung zu Ambition zu hinterfragen: Nicht um aufzugeben, sondern um herauszufinden, was du wirklich willst und was du dir nur einredest, wollen zu mussen.