Seit geraumer Zeit steht die Verbandsschiedsgerichtsbarkeit in der Offentlichkeit mehr und mehr in der Kritik. Die Autorin greift Argumente fur und gegen die Verbandsschiedsgerichtsbarkeit auf. Anhand von Kartellschiedsverfahren des Rheinisch-Westfalischen Kohlensyndikats untersucht sie exemplarisch Verfahrensregeln, Verfahrensablaufe und Steuerungstendenzen durch Bezahlung der Schiedsrichter, die Hintergrunde der Implementierung eines Schiedsgerichts sowie die Funktionen schiedsgerichtlicher Verfahren innerhalb bestehender Vertragsbeziehungen. Die Arbeit soll sowohl einen Beitrag zur Forschung uber die interne Organisation des Rheinisch-Westfalischen Kohlensyndikats als auch zur Debatte uber die Verbandsschiedsgerichtsbarkeit im Allgemeinen leisten.