Seit einigen Jahren wird die private Kartellrechtsdurchsetzung in der EU intensiviert. Der Autor geht der Frage nach, inwieweit die neu in das GWB eingefuhrten Offenlegungsvorschriften dazu geeignet sind, die Informationsasymmetrie zu uberwinden und die private Kartellrechtsdurchsetzung zu starken. Dazu untersucht er das Problem der Informationsasymmetrie und stellt die Vorgaben der Kartellschadensersatzrichtlinie dar. Nach einer umfassend Analyse der neuen Offenlegungsanspruche des GWB, unterzieht der Autor diese einer kritischen Bewertung.