In den letzten zwei Jahrzehnten war die Baukonjunktur in der Bundesrepublik Deutschland von starken konjunkturellen Schwankungen gepragt; das Marktumfeld fur die Planung und den Bau von Ein- und Mehrfamilienhausern hat sich massiv verschlechtert. Diese Entwicklung hat auch das Unternehmen, das der Autor in seiner Studie als Beispiel nutzt, zu spuren bekommen: Umstrukturierungen und eine Beschrankung auf den Bereich des Vertriebs und der Baukoordination waren die Folge. Um den Anschluss an die softwaretechnischen Entwicklungen, die sich auch bei Planungsunternehmen von Einfamilienhausern vollzogen haben, nicht zu verpassen, wurde 2006 mit der Einfuhrung eines neuen Computer-Aided-Design-Programms (CAD) begonnen. Stefan Tittmann zeichnet nun nach wie das bisher aus Insellosungen bestehende IT-System des Unternehmens, zu einem arbeitsfahigen, integrierten Anwendungssystem umgestaltet und zur Unterstutzung der Geschaftsprozesse entlang der Wertschopfungskette optimiert wird. Als Ergebnis dieser Studie wird die Abbildung des Sollzustands des integrierten Anwendungssystems der Beispiel-GmbH dargestellt. Zusammen mit einer prozessorientierten ausfuhrlichen Beschreibung der Aufgaben, Datenobjekte und Abhangigkeiten soll dies als Pflichtenheft dienen und eine externe Vergabe der Programmiertatigkeit erleichtern. Zudem werden dem Unternehmen Handlungsempfehlungen fur die optimale Gestaltung der fur den wirtschaftlichen Erfolg relevanten Prozesse gegeben.