Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Didaktik fur das Fach Deutsch - Deutsch als Zweitsprache, DaZ, Note: 2,0, Technische Universitat Dresden (Germanistik), Veranstaltung: Grammatik im DAF/-DAZ-Unterricht, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie, inwieweit und ob der Implementierung von spielerischen Aktivitaten uberhaupt Grenzen - welcher Art auch immer - gesetzt sind und inwiefern DaF-/DaZ-Unterricht als Vorreiter angesehen werden sollte, wird in dieser Arbeit kritisch hinterfragt und neu beleuchtet. Sprache und Spiel - zweierlei Themen, welche nicht den Anschein erwecken, als hatten sie viele Gemeinsamkeiten - Dennoch stimmen in beiden Bereichen neben einer gewissen inharenten Unumganglichkeit im alltaglichen Leben von Schuler*innen egal welchen Alters, drei grundlegende Saulen uberein: Rezeption, Produktion, Interaktion. Von Kindesbeinen an werden Menschen von spielerischen Tatigkeiten begleitet, um Zusammenhange bilden und ganzheitlich verstehen zu konnen. Man konnte sich nun fragen, weswegen ganzheitliches Weiterbilden durch spielerische Aktivitaten bevorteilt wird: Die Ganzheitlichkeit zeigt sich in den meisten Spielen darin, dass neben dem tatsachlich Erlernten bzw. erprobten Beherrschen und/oder Wissen die Sozialkompetenz des Individuums sowie die Ablenkungsresistenz strapaziert, ausgetestet und mit genugend Wiederholungen trainiert sowie verbessert wird. In den meisten anderen Lernumgebungen sei darauf zu achten, Zweite eben nicht zu belasten. Jener Dualismus kann klar als Chance erkannt werden und wird glucklicherweise zunehmend in den verschiedensten Gebieten in- und au erhalb der Schulmauern genutzt. Warum also vor dem Spracherwerb Halt machen? Je junger die Lernenden sind, desto hoher ist das Potenzial, dass der Zweitspracherwerb - das Erlernen von Grammatik und Orthografie sowie der anschlie ende sachgema e Einsatz ermudend, langatmig und endmotivierend wirken kann. Kompetitive Absichten (unabhangig von mentalen oder physischen Ursprungs) in Spielen sind Motivationstrager. Sie bringen Schuler*innen dazu, uber das hinauszugehen, was sie ohne die Spiele, ohne diese Art der Motivation, zu leisten im Stande waren.