Bachelorarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,0, Ostfalia Hochschule fur angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbuttel , Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, neue Impulse zu setzen, um okologische Gesichtspunkte auch in der Sozialen Arbeit anzusiedeln. Im Zentrum der Arbeit steht dabei besonders die Relevanz einer sozial-okologischen Transformation fur die Gesellschaft und die Bedeutung der Sozialen Arbeit fur die Umsetzung eben dieser. Dabei soll auch darauf eingegangen werden, welche Rolle theoretische Konzepte wie die imperiale Lebensweise, die Klimagerechtigkeit und Postwachstumsdiskurse dabei spielen. Die primaren Fragestellungen, die sich daraus fur diese Arbeit ableiten lassen, lauten: Warum ist eine sozial-okologische Transformation notig? Weshalb besteht fur die Soziale Arbeit ein Auftrag, an einer sozial-okologischen Transformation zu wirken und was kann sie dazu beitragen? Welche Rolle spielen dabei die imperiale Lebensweise, Klimagerechtigkeit und Postwachstumsansatze?Das Leben von Menschen auf der ganzen Welt wird zunehmend von multiplen sozialen und okologischen Krisen bedroht: Erderwarmung, Flutkatastrophen, Durren, Ressourcenknappheit, Ausbeutung von Arbeitskraft und Verarmung sind nur ein paar der Bedrohungen. Diese Krisen entstanden durch menschliches Handeln. Dabei ist der Hauptverursacher der globale Norden, welcher unter anderem durch seine imperiale Lebensweise ma geblich dazu beitragt, dass Ressourcen und Menschen ausgebeutet werden und die Klimakrise immer weiter voranschreitet. Dabei werden in den letzten Jahren soziale und okologische Fragen immer haufiger zusammengedacht, weshalb viele eine sozial-okologische Transformation erwirken wollen. Trotzdem ist diese tiefgreifende global benotigte Veranderung bisher ausgeblieben. Auch die Soziale Arbeit stellt in vielen Professionsbereichen fest, dass Anderungen im Hinblick auf die multiplen sozial-okologischen Krisenlagen vollzogen werden mussen. Was damit jedoch genau gemeint ist, daruber wird aktuell noch diskutiert. Wird die Soziale Arbeit jedoch als Menschenrechtsprofession nach Silvia Staub-Bernasconi angesehen, so ist es durchaus verwunderlich, dass bisher noch kaum ein Zusammenhang zwischen eigener Profession und einer sozial-okologischen Transformation erkannt wird.