Eine rechtssichere, praktikable und gerechte Nutzung von Gesundheitsdaten fur die Forschung ist eine zentrale Herausforderung des (Gesundheits-) Datenschutzrechts. Dabei bietet die Weiterverarbeitung der taglich anfallenden Daten aus der klinischen Versorgung ein enormes Potenzial fur die medizinische Forschung. Gleichzeitig gilt es, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung der betroffenen Personen zu wahren, andernfalls droht das Szenario eines glasernen Patienten. Die Arbeit liefert eine kritische Bestandsaufnahme der komplexen Regelungslandschaft des Gesundheitsdatenschutzrechts, untersucht Losungsansatze auf europaischer sowie nationaler Ebene und zeigt einen gangbaren Weg zwischen Forschungsinteresse und Datensouveranitat.