Durch Prozesse der Deindustrialisierung haben sich im Ruhrgebiet und im Rust Belt nicht nur die wirtschaftlichen Grundlagen der beiden Regionen verandert, sondern auch das soziale, kulturelle und raumliche Gefuge. Anhand der beiden ehemaligen Industrieregionen wird beispielhaft herausgearbeitet, wie etwa Landschaften, Architekturen, Materialitaten oder Immaterialitaten unaufhorlichen Uberformungen und Transformationsprozessen unterworfen sind - auch und vor allem aus asthetischer Perspektive. Der Band ruckt diese Dynamiken von Stadt- und Regionsgebilden ins Zentrum und untersucht sie als Elemente von Schichtungen. Dabei geht er der Frage nach, wie die beiden Regionen konstruiert und asthetisch produziert werden und welche Funktion dabei Schichtungsprozessen zukommt.