Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 2.3, Rheinisch-Westfalische Technische Hochschule Aachen (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zentrum dieser Arbeit steht eine Untersuchung und Diskussion der Ursachen fur den Krieg und die Frage, was die Romer gegen Ende des dritten Jahrhunderts dazu veranlasst und motiviert haben konnte, einen Krieg gegen den damaligen makedonischen Konig Philipp V. zu fuhren. Die Arbeit beginnt nach der Einleitung mit der Vorstellung der Grunde fur den Krieg, wie sie Livius dargestellt hat. Auch wenn die polybische Uberlieferung uber die romischen Intentionen bezuglich des Krieges eher durftig ist, hat eine Textstelle seiner Historiai uber den Pakt der zwei Konige in der Forschung besondere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Diese Stelle wird zusammen mit seiner moglichen Deutung im Anschluss an die livianische Uberlieferung thematisiert, bevor Roms Einfluss und Interesse an dem griechischen Osten vor dem zweiten Makedonischen Krieg untersucht wird. Anschlie end werden die moglichen Motive diskutiert, die die romische Republik zu der Entscheidung brachte, 200 v. Chr. Philipp V. von Makedonien den Krieg zu erklaren. Nachdem danach einige Argumente gegen einen Krieg behandelt werden, endet die Arbeit mit einem zusammenfassendem Fazit.