Akademische Arbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Padagogik - Sozialpadagogik, Note: 2.0, Technische Universitat Dortmund, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll Rassismus in der Sozialen Arbeit aufgearbeitet werden. Dabei wird die Profession, aber auch die Professionellen der Sozialen Arbeit werden kritisch durchleuchtet. Fur eine handlungsorientierte Perspektive in der Praxis der Sozialen Arbeit, soll der Anti-Bias-Ansatz vorgestellt werden. Dieser Ansatz soll hinsichtlich der Sozialen Arbeit Fachkrafte dahingehend schulen, ihre eigenen Verstrickungen in rassistische Strukturen zu erkennen und zu reflektieren. Soziale Arbeit ist eine Profession, die sich in den letzten Jahren erweitert und etabliert hat und zu einem festen Bestandteil der Gesellschaft geworden ist. Sie nimmt Aufgabe wahr, die Menschen in jeglichen Situationen unterstutzt und anleitet. So wird ihr Auftrag vom Deutschen Berufsverband der Sozialen Arbeit definiert, als Profession, die sich insgesamt fur benachteiligte Adressaten/-innen einsetzet. Dabei soll sie einen Austausch zwischen Adressaten/-innen und dem gesellschaftlichen System, in dem sie Leben schaffen. Diese Grundhaltung ist keineswegs eine Neuartige. So wurde der Gegenstand der Sozialen Arbeit bereits in den 1930er Jahren von Alice Salomon etabliert. Ihrer Theorie nach solle die Soziale Arbeit insgesamt fur die Herstellung sozialer Gerechtigkeit einstehen. In ihrer Grundhaltung zur Sozialen Arbeit vertritt sie die Grundannahmen, dass Soziale Gerechtigkeit nur gewahrleistet werden kann, wenn sich sozial starkere Gesellschaftsmitglieder um sozial Benachteiligte sorgen. Die Soziale Arbeit ubernimmt die Rolle einer Profession, die sich, wie bereits erwahnt, in ihrer Gesamtheit fur sozial benachteiligte Menschen einsetzt. Diese Grundhaltung Sozialer Arbeit soll in dieser Arbeit hinsichtlich der Pramisse des Rassismus-Begriffes erarbeitet werden. Nach einer theoretischen Einordnung soll zunachst der Begriff des Rassismus enger zusammengefasst werden.