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&quote;Waldeinsamkeit&quote;. Die Funktion des Waldes bei Ludwig Tieck
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"e;Waldeinsamkeit"e;. Die Funktion des Waldes bei Ludwig Tieck

Författare:
Tyska
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Universitat des Saarlandes (Lehrstuhl Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar "e;Der Wald als literarisches Motiv"e;, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Autor, der sowohl die Romantik als auch das Wald-Motiv entscheidend gepragt hat, ist Ludwig Tieck. Aus diesem Grund wurden fur die Untersuchungen in dieser Arbeit zwei Werke aus seinem uvre ausgewahlt. Tieck gilt als ein sehr ambivalenter Autor, dessen Schaffen schwer nur einer einzigen Epoche zuzuordnen ist. Zur Untersuchung des Waldes bei Tieck wurden deshalb zwei Werke ausgesucht, die mit einem gewissen zeitlichen Abstand verfasst wurden, um zu analysieren, ob diese zeitliche Distanz Auswirkungen auf die Darstellung und die Funktion des Waldes haben. Konkret handelt es sich bei den zu analysierenden Gegenstanden um das Kunstmarchen "e;Der blonde Eckbert"e; und die Novelle "e;Waldeinsamkeit"e;. Das Motiv des Waldes ist seit Jahrhunderten in der Literatur und den Kunsten im Allgemeinen vorzufinden. Dabei ist das Motiv des Waldes in seiner Geschichte schon auf sehr vielfaltige Art und Weise eingesetzt worden. Die Entstehung des Motivs lasst sich dabei bis in die Antike zuruckverfolgen, in der der Wald als locus amoenus der liebliche Ort dargestellt wird. In dieser Darstellung lasst sich der Beginn des Waldmotivs feststellen. Neben dem locus amoenus gibt es auch den entgegengesetzten Topos den locus terribilis. In beiden Topoi wird zudem eine Abkehr von der Gesellschaft thematisiert. Betrachtet man die Darstellung des Waldes in Artusromanen des Mittelalters, so ist der Naturraum ein Entwicklungsort fur Helden, die dort ihre Aventuren bewaltigen mussen. Weiterhin wird im 13. Jahrhundert der Begriff der Wildnis immer mehr zum Gegenbegriff fur das Weltliche. Aus diesem Grund konnte der Wald in dieser Zeit in der Literatur immer haufiger auch als Flucht-, Weltflucht- und Selbstfindungs[raum] eingesetzt werden. Ebenfalls wurde durch das Nibelungenlied der Wald als Heimatsort von marchenhaften und fantastischen Wesen eingefuhrt. Durch die immer wiederkehrende Verwendung hat der Wald sich schlie lich zu einem uberzeitlichen und vielfaltigen Motiv der Weltliteratur entwickelt. In der fruhen Neuzeit wurde das Wald-Motiv schlie lich immer haufiger aufgegriffen. Besonders in der Romantik wurde es endgultig etabliert und zudem weiterhin unterschiedlich aufgeladen.
Författare
Karsten Klein
ISBN
9783346163004
Språk
Tyska
Utgivningsdatum
2020-05-08
Tillgängliga elektroniska format
  • PDF - Adobe DRM
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