Berge galten seit jeher als schwer kontrollierbare Raume, in denen sich Widerstand, Gesetzlosigkeit und alternative Gesellschaftsmodelle entwickeln konnten. Der 6. Band der Reihe "e;Montafoner Gipfeltreffen"e; untersucht aus einer interdisziplinaren, universalhistorischen Perspektive, wie Herrschaft in Gebirgsraumen herausgefordert wurde - sei es durch Schmuggler, Partisanen oder religiose Sondergemeinschaften. Die Beitrage beleuchten die asymmetrischen Dynamiken zwischen Zentralmachten und peripheren Gebieten, untersuchen transnationale Fallbeispiele von der Antike bis in die Gegenwart und hinterfragen romantisierte Mythen uber Gesetzlose im Gebirge. Ein fundiertes und reichhaltiges Werk fur alle, die sich fur die komplexen Wechselwirkungen von Macht, Raum und Widerstand interessieren.