Essay aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht, Note: 1,0, FOM Hochschule fur Oekonomie & Management gemeinnutzige GmbH, Dusseldorf fruher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Berichterstattungen in den Medien sind fast ausnahmslos mit passenden Bildern und Fotografien verknupft, insbesondere im digitalen Zeitalter, wo es noch nie so einfach war, binnen kurzester Zeit Aufnahmen mit einer unbestimmten Menge an Menschen zu teilen. Nicht selten nutzt die Presse im prominenten Umfeld daher die Gelegenheit, ihre Artikel samt Schlagzeilen mit aussagekraftigen und teils kompromittierenden Bildnissen zu schmucken, um die gewunschte Aufmerksamkeit zu erlangen. Wahrend einige Beruhmtheiten diese Art der Veroffentlichung als Bestatigung ihrer eigenen Wichtigkeit empfinden, fuhlen sich andere wiederum in ihrer personlichen Freiheit eingeschrankt. Das Recht am eigenen Bild verliert in diesem Kontext gekoppelt mit dem technischen Fortschritt, welcher kontinuierlich voranschreitet und eine immer schnellere Verbreitung von Fotos im Netz moglich macht, somit nicht an Aktualitat. Es ist zu prufen, inwieweit sich Prominente allein aufgrund ihres offentlichen Auftretens jegliche Bildnis-Veroffentlichung gefallen lassen mussen.