Das vergangene Jahrzehnt war gekennzeichnet durch neue Formen des Protests auf offentlichen Platzen: vom Zucotti Park zum Maidan, von den Kreisverkehrbesetzungen durch die Gelbwesten oder den Anti-Corona-Manahmen-Protesten der Querdenken-Bewegung. Die performative Inszenierung eines "e;Volkes"e;, das auf den Platzen seine rechtmaige Souveranitat zuruckfordert, deutet auf enge Verwandtschaft mit dem ebenfalls pragenden Populismus sowie zahlreichen durch Proteste angestoenen oder Zulauf erhaltenden, disruptiven Parteiprojekten hin. Der Sammelband untersucht diese Uberschneidungen und vielfaltigen Spannungen auf Basis einer Vielzahl theoretischer Ansatze und Fallstudien von Sudamerika bis Sudeuropa. Mit Beitragen vonMarwan Attalah, Morgane Belhadi, Lluis de Nadal, Andreas Eder-Ramsauer, Seongcheol Kim, Andy Knott, Etienne Levac, Marieluise Muhe, Marina Prentoulis, Celine Righi, Hector Rios-Jara, Florian Skelton, Williames Sousa da Costa Borari und Thomas Zicman de Barros.