Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschatzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner ofters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten. Butler Parker ist seinen Gegnern, den ubelsten Ganoven, auch geistig meilenweit uberlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung lost er jeden Fall. Bravouros, brillant, effektiv spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!Josuah Parker neigte zu dem Urteil, da die beiden Damen eine merkwurdige Hast an den Tag legten. Sie kamen aus dem Durfield-Hotel, waren gut gekleidet und strebten einem Rolls-Royce zu, der in der Auffahrt zum Hotel stand. Eine der beiden Damen trug zudem eine Plastiktasche, die so gar nicht zu ihrem modischen Aussehen pa te. Josuah Parker aber trat hoflich zur Seite, um dem unverstandlichen Spurt der beiden Frauen nicht im Weg zu stehen. Und er zeigte sich wieder mal als vollendeter Kavalier alter Schule, als eine der beiden Damen strauchelte. Sie knickte mit dem linken Fu um und ware mit Sicherheit voll zu Boden gesturzt, wenn Parker nicht seine hilfreiche Hand zur Verfugung gestellt hatte. Darf ich mir erlauben ...? fragte er und zog dazu seine schwarze Melone. In einer Mischung aus Wohlgefallen und Besorgnis sah er auf die junge Dame hinunter, die seiner oberflachlichen Schatzung nach etwa funfundzwanzig Jahre alt war. Ihre ein wenig altere Begleiterin hatte inzwischen den kleinen Unfall bemerkt und bremste ihren Schwung. Hau' ab ... sagte die Gestrauchelte in einem Ton, der in Parkers Ohren ordinar klang. Die junge Dame war blitzschnell wieder auf den Beinen und griff nach ihrer Einkaufstasche. Dann lief sie humpend weiter, schlo zu ihrer ungeduldig wartenden Begleiterin auf und erreichte zusammen mit ihr den Rolls-Royce. Josuah Parker war indigniert. Er zeigte es auch. Seine linke Augenbraue steilte andeutungsweise nach oben, ein sicheres Zeichen dafur, da er solches Benehmen mi billigte. Er setzte die Melone auf und korrigierte den Sitz seines altvaterlich gebundenen Regenschirms, der uber dem angewinkelten linken Unterarm hing. Die beiden Frauen, wie Parker sie bereits insgeheim nannte, hatten im Fond des Rolls-Royce inzwischen Platz genommen. Der Wagen zog mit durchtourenden Reifen an, erreichte die Stra e und zwangte sich rucksichtslos in den Verkehr.