Exzellent - das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und naturlich auch unangenehm schlagfahig. Wer ihn unterschatzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen. Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den ubelsten Ganoven, auch geistig meilenweit uberlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung lost er jeden Fall. Bravouros, brillant, effektiv spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht!Der Junge war etwa sechs Jahre alt und eine reine reiche Freude fur seine Umgebung. In der Lebensmittelabteilung des riesigen Warenhauses hatte er mit Geschick und Erfolg eine Konserven-Pyramide zum Einsturz gebracht und einige Packungen Popcorn unter das irritierte Volk verstreut. In der Abteilung fur Damenoberbekleidung hatte er sich mit dem an sich schon sehr knappen Bikini einer Kleiderpuppe befa t und sie erstaunlich routiniert entkleidet. Und in der Spielwarenabteilung des Warenhauses rasten zur Zeit etwa acht Miniatur-Rennwagen uber den Boden und verunsicherten Kaufer und Verkaufer. Dieser Sonnenschein von einem guterzogenen Jungen fuhlte sich ausgesprochen wohl in seiner Haut, zumal die Mama ihn jeweils mit einem milden, verzeihenden Lacheln bedachte und die jeweiligen Schaden anstandslos regulierte. Der Sechsjahrige interessierte sich im Moment fur den schwarzgekleideten Mann in der Lederwaren- und Kofferabteilung. Fasziniert starrte der wohlgeratene Junge auf diesen Mann, der eine Melone trug und sich einen altvaterlich gebundenen Regenschirm uber den linken Unterarm gehangt hatte. Josuah Parker, um den es sich handelt, hatte den Weg des Kindes schon einige Male gekreuzt und sich andeutungsweise amusiert. Jetzt suchte Josuah Parker nach einem Aktenkoffer fur seinen jungen Herrn, allerdings ohne gro en Nachdruck, wie sich zeigte. Parker beobachtete seinerseits den kleinen Jungen, der wohl angestrengt daruber nachdachte, welchen Streich er diesem schwarzgekleideten Mann spielen konnte. Die Mama begutachtete inzwischen arglos eine teure Krokodilhandtasche und lie ihren Sohn leichtsinnigerweise aus den Augen. Der Junge schob sich naher an den Butler heran und entschied sich fur eine Grimasse. Er verzog sein Gesicht und zeigte Parker eine lange Nase. Parker lie sich keineswegs lumpen. Er streckte dem jungen Mann sehr ungeniert seine Zunge heraus, ohne dabei sein Gesicht zu verziehen. Der wohlgeratene Spro ling starrte den Butler vollig entgeistert an. Mit dieser Antwort hatte er nicht gerechnet. Dann verzog er weinerlich das Gesicht und schob sich schleunigst an seine Mutter heran. Dabei schaute er scheu und mi trauisch zu Parker heruber. Der Butler widmete sich wieder dem Kauf der Tasche, aber aus den Augenwinkeln heraus beobachtete er den Sechsjahrigen.