Viele Lander Subsahara-Afrikas verfugen uber groe Tourismuspotenziale. Doch konnen sie zur Entwicklung und Armutsminderung beitragen? Ein neuer Entwicklungsansatz verfolgt dieses Ziel. Dabei soll die landliche Bevolkerung aktiv zum Naturschutz beitragen. Im Austausch erhalt sie Nutzungsrechte und soll befahigt werden, die Tourismuspotenziale wirtschaftlich nutzbar zu machen. Der Autor untersucht die vielschichtigen Rahmenbedingungen und Problemfaktoren dieses Ansatzes in Namibia. Er deckt die unterschiedlichen Interessenslagen mageblicher Akteure auf und belegt, wie sie dem Erfolg des Programms im Wege stehen. Anhand dieser Analyse zeigt er praktikable Handlungsoptionen zur Uberwindung problematischer Aspekte auf.