Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Padagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 1,3, Universitat Potsdam (Professur fur Erziehungs- und Sozialisationstheorie), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Folgenden geht es um die Beantwortung der Fragestellung Mobbing - einmal ein Opfer, immer ein Opfer?"e;. Dabei werden die Mobbingauswirkungen auf der Opferseite im Hinblick auf die Personlichkeitsbildung erfasst. Zuerst geht es um die prozentuale Einordnung von Mobbing in deutschen Schulen. Fur das Verstandnis der Entstehungsursachen von Mobbingprozessen werden anschlieend Erklarungsansatze erlautert. Danach folgt eine ausgiebige Aufarbeitung von Auswirkungen von Mobbing fur die Betroffenen. Die Arbeit schliet mit einem personlichen Fazit ab. Es ist keine Behauptung, sondern Fakt, dass jeder Mensch im Laufe seines Lebens Teil von Mobbing- Prozessen gewesen ist. Sei es in der direkten Rolle als Tater oder Opfer, oder in der indirekten Rolle als Au enstehender, Verteidiger, Assistent oder Verstarker. Dabei ist auch jedem bewusst, dass Mobbing etwas Verwerfliches ist, spatestens dann, wenn man selbst in der Opferrolle steckte oder eine nahestehende Person davon betroffen war. Trotz dessen passiert es tagtaglich in allen Orten, in denen Menschen aufeinandertreffen. Menschen in der Opferrolle werden durch physische oder psychische Gewalt ausgegrenzt und gedemutigt, was bei ihnen negative Empfindungen wie beispielsweise Schmerz, Angst und Scham auslost.